Arbeitskreis „Langlebige Softwaresysteme (L2S2)“ der Gesellschaft für Informatik

10. Workshop „Design For Future – Langlebige Softwaresysteme“

Design for Future 2019

Software Engineering für langlebige Systeme

des GI-Arbeitskreises „Langlebige Software-Systeme“ (AK L2S2) 
der Fachgruppen „Architekturen“ und „Software-Reengineering“

06.-08.Mai 2019 in Bad Honnef

gemeinsam mit dem
21. Workshop Software-Reengineering & Evolution (WSRE 2019)
statt
fg-sre.gi.de/wsre2019.html

Termine

Einreichung von Beiträgen29. März 2019
Benachrichtigung über die Annahme05. April 2019
Einreichung der finalen Fassung12. April 2019
Anmeldeschluss zur Teilnahme12. April 2019
Workshop06.-08. Mai 2019

 

Inhalte und Ziele

Das Altern von Software ist ein Problem, das vor allem bei großen betrieblichen Informationssystemen
unter dem Begriff Legacy bekannt ist und auch in Zukunft in vielfältigen Anwendungsbereichen
auftreten wird. Beispielsweise können Big-Data-Initiativen den Zugriff auf ursprünglich rein intern
genutzte Datentöpfe oder gar Änderungen an diesen die Erhöhung der Datenqualität erfordern. Die
Notwendigkeit der Softwaremodernisierung tritt aber auch zunehmend in vielen anderen Bereichen auf,
in denen Software eine Rolle spielt. Zum einen gewinnen eingebettete Systeme (insbesondere im
Kontext von Cyber-Physical Systems, Internet of Things, Industrie 4.0) immer mehr an Bedeutung, in
denen aufwändige Software in langlebigen technischen Geräten eingesetzt wird. Zum anderen macht
die steigende Vernetzung von Systemen in großen Anwendungs- und Systemlandschaften die Situation
zunehmend komplexer. Diese Probleme haben enorme ökonomische Bedeutung. Wissenschaft und
Industrie sind gefordert, neue Methoden der Softwaretechnik zu entwickeln, um die erheblichen
Investitionen in große Softwaresysteme zu schützen und massive Probleme durch steigende Software-
Erosion zu verhindern.

Aktuelle Ansätze in der Softwaretechnik, insbesondere in den Bereichen modellbasierte
Entwicklungsmethoden, Lifecycle-Management, Softwarearchitektur, Requirements Engineering und
Re-Engineering, können dazu beitragen, die Situation zu verbessern, wenn sie geeignet weiterentwickelt
und angewandt werden.

Der Arbeitskreis „Langlebige Softwaresysteme (L2S2)“ der GI Fachgruppen Architekturen und
Software-Reengineering hat sich zum Ziel gesetzt, Wissenschaftler und Praktiker zusammenzubringen,
die an diesen Themenstellungen Interesse haben. Im 10. DFF-Workshop des Arbeitskreises sollen die
oben geschilderte Entwicklung, Erfahrungen hierzu sowie Lösungsansätze sowohl aus praktischer als
auch aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet werden, um die verschiedenen Facetten und
Herausforderungen der Software-Alterung zu beherrschen. Im Workshop sollen sowohl Lösungen als
auch praktische Erfahrungen betrachtet und diskutiert werden, um die Entstehung neuer Legacy-
Probleme und die Erosion von Software zu verhindern.

Themen

Beiträge werden insbesondere zu der folgenden, nicht abschließenden Liste von Themen erwartet:

  • Methoden zur Software-Modernisierung und Software-Migration
  • Re-Engineering zum Erkennen und Beheben von Legacy-Problemen
  • Anpassungsfähige und zukunftssichere Software-Architekturen
  • Evolution und Co-Evolution von Modellen und Code
  • Verhinderung von Software-Erosion
  • Entwicklungsmethoden und Lifecycle-Management für langlebige Softwaresysteme
  • Langlebige Software in eingebetteten und technischen Systemen (z.B. CPS, IoT, Industrie 4.0)
  • Evolutionsherausforderungen im Kontext von Big Data
  • Qualitätsmanagement für langlebige Softwaresysteme
  • Fallstudien zu den vorgenannten Themen
  • Evolutionsherausforderungen im Kontext von Big Data
  • Qualitätsmanagement für langlebige Softwaresysteme
  • Fallstudien zu den vorgenannten Themen
  • Praxis- und Erfahrungsberichte zu den vorgenannten Themen

Einreichung und Veröffentlichung von Beiträgen

Praktiker und Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Entwicklung von Konzepten, Methoden, Techniken oder Werkzeugen zur Erstellung, Wartung bzw. Weiterentwicklung langlebiger Softwaresysteme tätig sind, werden gebeten, Kurzbeiträge im Umfang von 2 Seiten im Format der Softwaretechnik-Trends (http://pi.informatik.uni-siegen.de/stt/) einzureichen. Eingereichte Beiträge sollten den Bezug zum Thema des Workshops klar herausstellen. Die eingereichten Beiträge werden vom Programmkomitee des Workshops begutachtet.

Die akzeptierten Beiträge werden in den Softwaretechnik-Trends veröffentlicht.

Für die Einreichung und den Begutachtungsprozess wird das System EasyChair verwendet. Der Zugang ist unter https://easychair.org/conferences/?conf=wsre2019 freigeschaltet. Der Workshop DFF wird in EasyChair als Teil des WSRE behandelt. Bitte wählen Sie bei der Einreichung unter Topics das Akronym "DFF" aus.

Organisation

Der Workshop wird organisiert vom GI-Arbeitskreis "Langlebige Software-Systeme" (AK L2S2), siehe http://akl2s2.ipd.kit.edu/. Er wird gemeinsam mit dem 21. Workshop Software-Reengineering & Evolution (WSRE 2019) der Fachgruppe "Software-Reengineering" durchgeführt.

AK- und Workshop-Leitung: